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Romane

Titel: Titel:
Armstrong, Adam: "Der Gesang der Wale"
Dische, Irene: "Großmama packt aus"
Donelly, Jennifer: "Das Licht des Nordens"
Donnelly, Jennifer: "Die Teerose"
Edwards, Kim: "Die Tochter des Fotografen"
Gavalda, Anna: "Zusammen ist man weniger allein"
Glavinic, Thomas: "Die Arbeit der Nacht"
Haushofer, Marlen: "Die Wand"


Armstrong, Adam: "Der Gesang der Wale"
Die Wissenschaftlerin Dr. Libby Bas aus England bricht mit ihrer zwölfjährigen Tochter Bree zu einem Forschungsauftrag nach Neuseeland auf. Dort lernt sie John-Cody Gibbs kennen, der um den Schutz der einzigartigen Küstenlandschaft kämpft. Er hat erst vor kurzem seine große Liebe Mahina verloren und ist sehr vertraut mit der Welt der Maoris, in deren Kultur man einen guten Einblick bekommt. Aber ganz allmählich entwickelt sich eine neue Liebe zwischen Libby und John-Cody. Ein Unterhaltungsroman für den Umweltschutz und die große Liebe vor dem unvergleichlichen Panorama der Küste Neuseelands.

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Dische, Irene: "Großmama packt aus"
Geschichte einer deutsch-jüdischen Familie aus dem Zwanzigsten Jahrhundert. Ein unbarmherziges aber zugleich auch liebevolles Buch. Irene Dische schreibt eine autobiografische Geschichte aus der Sicht ihrer Großmutter. Diese ist mit dem  Chirurgen Carl Rother verheiratet, der wegen seiner jüdischen Herkunft nach Amerika auswandert. Seine Familie folgt ihm, nachdem die Tochter Renate ihr Abitur gemacht hat. Renate ist ihrer beherzten und wenig zimperlichen Mutter sehr ähnlich, und auch deren Kinder, eines davon Irene, haben den Eigensinn der Großmutter und Mutter geerbt. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen.

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Donelly, Jennifer: "Das Licht des Nordens"
Jennifer Donnelly, die sich von einem wahren Mordfall zu diesem Roman inspirieren ließ, erzählt die ergreifende Geschichte eines jungen Mädchens, das der ländlichen Enge ihrer Heimat zu entfliehen versucht. Ein fesselnder Entwicklungsroman, Kriminalgeschichte und tragischer Liebesroman zugleich. Ein sehr schönes Buch.

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Donnelly, Jennifer: "Die Teerose"
Dieser Roman spielt in London um die Jahrhundertwende und handelt von einem jungen Mädchen, das in sehr armen Verhältnissen lebt. Fiona träumt von einer besseren Zukunft und macht diesen Traum unter widrigen Umständen wahr. Sie muss sich von ihrem Verlobten Joe trennen und baut sich eine neue Existenz in New York auf. Sehr spannend und einfühlsam geschrieben. Ein sehr empfehlenswertes Buch.

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Edwards, Kim: "Die Tochter des Fotografen"
Eine Familiengeschichte, die sehr sensibel aber nicht kitschig geschrieben ist.
Norah, deren Mann Arzt ist, bringt überraschend statt einem Kind Zwillinge zur Welt. Das eine ist ein gesunder Junge und das andere ein Mädchen mit dem Down Syndrom.  Aufgrund persönlicher Ängste und Begebenheiten aus seiner Jugendzeit will der Vater dieser Kinder das Mädchen in ein Heim geben. Damit beauftrag er die Krankenschwester, die bei der Geburt anwesend war. Seiner Frau sagt er, das Mädchen sei tot zur Welt gekommen. Die Krankenschwester mit Namen Caroline bringt es nicht übers Herz, das Baby im Heim zu lassen und entschließt sich, das Kind zu behalten und aufzuziehen. Dies alles hat Folgen für alle Beteiligten. Norah und ihr Mann entfremden sich, und jeder geht seinen eigenen Weg. Erst nach 25 Jahre erfährt Norah, dass das tot geglaubte Kind doch lebt.
Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, weil es so einfühlsam geschrieben ist, und weil die Handlung richtig spannend ist.

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Gavalda, Anna: "Zusammen ist man weniger allein"
Philibert stottert, aber er ist ein Genie in Geschichte. Camille ist magersüchtig aber künstlerisch sehr begabt. Ihr Geld verdient sie zeitweise mit Putzen. Franck ist Koch. Er liebt Frauen, Motorräder und seine Großmutter Paulette. Diese 4 Menschen leben zusammen in einer Wohngemeinschaft und müssen versuchen, mit dieser Situation und ihrem Leben zurechtzukommen.  Ein witziges Buch und sehr klug geschrieben!

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Glavinic, Thomas: "Die Arbeit der Nacht"
Stell' dir vor, du wachst morgens auf und bist ganz allein, niemand außer dir lebt auf dieser Erde. Dieses Erlebnis hat Jonas, und er setzt alles daran, herauszufinden, was passiert ist. Doch was er  auch unternimmt, es bringt keine Antworten. Radio, Fernsehen und Internet bringen nichts als ein Rauschen hervor. Wenn er telefonieren will, nimmt niemand ab. Er ist allein, ganz allein. Was für einen Sinn macht dann das Leben?
Ein sehr spannendes aber auch bedrückendes Buch. Unbedingt lesen!

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Haushofer, Marlen: "Die Wand"
Eine Frau findet sich plötzlich völlig allein und isoliert hinter einer gläsernen Wand wieder. Warum, das erfährt man nicht. Sie kämpft ohne jede Hilfe ums Überleben, führt ein einsames Leben und findet sich eigentlich ganz gut in ihre neue Situation hinein. Natürlich hat sie schlimme Momente  und Rückschläge zu bewältigen. Dies ist ein ganz besonderes Buch, macht nachdenklich, still und traurig. Ich habe es schon vor einigen Jahren gelesen und fand es unvergleichlich "schön"! Meine Empfehlung: Unbedingt lesen!

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Heldt, Dora: "Urlaub mit Papa"
Während der letzten 10 Tage habe ich das Buch "Urlaub mit Papa" von Dora Heldt gelesen, also mal etwas ganz Anderes als das, was ich sonst so lese. Das Buch hat mir gut gefallen. Es erzählt von einer 45-jährigen Frau, die notgedrungen mit ihrem Papa auf Norderney Urlaub machen soll, während die Mutter wegen einer Knieoperation ins Krankenhaus muss. Das ist ein Buch zum Schmunzeln und verbreitet gute Laune. Genau das Richtige für trübe Stunden.

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Kerkeling, Hape : "Ich bin dann mal weg"
Ein außergewöhnliches Buch voller Witz, Weisheit und Wärme. Hape Kerkeling lief zu Fuß zum Grab des heiligen Jakob - fast 800 Kilometer duch Spanien bis nach Santiago de Compostela. Das ist in Moment mein Lieblingsbuch!

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Mankell, Henning: "Tea Bag"
In diesem Buch geht es um die illegale Welt der Einwanderer. Tea-Bag ist eine von ihnen. Sie hat große Träume und landet auf abenteuerlichen Wegen in verschiedenen Flüchtlingslagern Europas, und ihr Ziel ist Schweden. Dort angekommen, lernt sie zusammen mit ihren beiden Freundinnen einen gefeierten Lyriker kennen, dem sie ihre Geschichte erzählen. Habe ich sehr gerne gelesen! Aber trotzdem, mir gefallen die Wallander-Krimis von Mankell besser!

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Mankell, Henning: "Die italienischen Schuhe"
Eigentlich ist es eine langweilige Geschichte, dieses neue Buch von Henning Mankell. Aber er hat es wahnsinnig gut erzählt, so dass man immer weiter lesen muss, obwohl doch eigentlich nicht so sehr viel Spannendes passiert. Ich würde sagen, es ist eine Familiengeschichte mal etwas anders. Und ich finde, es lohnt sich, diese Geschichte zu lesen.

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Niffenegger, Audrey: "Die Frau des Zeitreisenden"
Clare fällt aus allen Himmeln, jedes Mal aufs Neue, wenn Henry vor ihr steht. Denn Henry ist ein Zeitreisender. Plötzlich und unerwartet stürzt er los in eine andere Zeit, aber immer wieder landet er bei Clare, Clare als Kind, als Geliebte und Mutter der gemeinsamen Tochter Alba, Clare als alte Frau, aber da ist er schon lange tot. Seine Zeitreisen sind das Geheimnis, das die Liebenden mit jeder Trennung noch inniger vereint. Während der ersten 50 Seiten fand ich das Buch etwas verwirrend, habe mich dann aber schnell hineingefunden. Klasse Buch!

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Rice, Luanne: "Schilf im Sommerwind"
Dana, die an der amerikanischen Ostküste aufgewachsen ist, lebt schon seit langem als Malerin in der Normandie. Doch der Tod ihrer geliebten Schwester und deren Mann Mike ruft sie zurück in ihre Heimat, damit sie sich um ihre beiden Nichten, die Kinder ihrer Schwester, kümmern kann. Die beiden Mädchen versuchen, den Tod ihrer Eltern zu verarbeiten, jede auf ihre Weise, und benötigen dringend die Hilfe ihrer Tante. Zusammen mit Sam, einem alten Freund aus ihrer Jugend, bewältigt sie diese große Aufgabe. Außerdem findet sie nach einer herben Enttäuschung in ihm eine neue Liebe.

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Scholes, Katherine: "Die Traumtänzerin"
Zelda erfährt erst nach dem Tod ihres Vaters, bei dem sie aufgewachsen ist,  dass ihre Mutter noch lebt. Ihr Vater hatte sie in dem Glauben gelassen, dass die Mutter bei einem Unfall ums Leben gekommen ist.  Alles deutet darauf hin, dass  Zeldas Mutter irgendwo in Indien lebt. So macht sie sich also auf den Weg, um ihre Mutter zu suchen. Die Mutter hat sich währenddessen mit zwei anderen jungen Frauen ein neues Leben aufgebaut, in dem Magersucht und Depressionen das Leben beherrschen. Verzweifelt versuchen die Drei, aus diesem Teufelskreis heraus zu kommen, indem sie den Menschen in Indien, die unter Hunger und Armmut leiden, zu helfen versuchen. Letztendlich findet Zelda ihre Mutter. Auf diesen Augenblick hatte ich in dem ganzen Buch hingefiebert. Und als es dann soweit war, endete das Buch. Schade, das war ein echtes Manko. Wie gerne hätte ich noch erfahren, wie es mit Mutter und Tochter weitergeht. Jetzt muss ich eben meine Phantasie spielen lassen.  Trotzdem, es ist ein sehr interessantes Buch, dass sich zu einem großen Teil mit psychischen Krankeiten  und dem Leben in Indien befasst.

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Scholes, Katherine: "Die Regenkönigin"
Meine Tochter hat mir dieses Buch sehr ans Herz gelegt, und obwohl ich anfangs recht skeptisch war, was die Inhaltsangabe betraf, habe ich einen Versuch gewagt. Es ist ein Roman, der in Afrika spielt, was mich eigentlich nicht so interessiert hat. Ich bin etwas schleppend mit dem Buch voran gekommen, was sich aber nach einigen Kapiteln schnell geändert hat. Die Geschichte hat mich fasziniert, und ich konnte dann nicht mehr aufhören zu lesen. Das Buch erzählt von Annah, die nach dem Vorbild ihrer Tante als Missionarin nach Afrika geht. Doch ihr Leben dort entwickelt sich völlig anders, als sie es sich vorgestellt hat. Das Buch erzählt die farbenfrohe, nachdenkliche, traurige und spannende Geschichte von Annah. Sehr zu empfehlen, die Schriftstellerin weiß ihre Leser zu fesseln.

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Young, William Paul: "Die Hütte"
Während eines Ausflugs mit der Familie verschwindet Mackenzies jüngste Tochter. Bei der Suche nach dem Kind verlieren sich die letzten Spuren von ihr in einer abgelegenen Hütte. Der Vater ist verzweifelt und hadert mit Gott und der Welt. Eines Tages bekommt er einen Brief von "Papa" mit der Einladung zu einem Treffen in der besagten Hütte. Doch wer ist Papa, vielleicht sein Vater, der Entführer oder sogar Gott? Mack macht sich auf den Weg in die Hütte und trifft dort auf . . .

Das Buch beginnt wie ein Krimi  und entpuppt sich dann als eine Geschichte, die sich auf sehr ungewöhnliche Weise mit dem christlichen Glauben auseinandersetzt. Ein Buch, dass zum Nachdenken anregt und sehr zu empfehlen ist!

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