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Oktober

Oktober 2010

Goldene Oktobertage,
Die Ernte ist getan.
Die Sonne zieht jetzt tiefe Bahnen,
Und draußen wird es kalt.

Waage (24. September - 23. Oktober)

Skorpion (24. Oktober - 22. November)

3. Oktober: Tag der Deutschen Einheit und Erntedankfest
31. Oktober: Reformationstag, Halloween
31.10.2010: Zeitumstellung von Sommerzeit auf Normalzeit

Herbstferien:

Baden-Württemberg: 2.11. - 6.11.
Bayern: 2.11.- 5.11.
Berlin: 11.10. - 23.10.
Brandenburg: 11.10. - 23.10.
Bremen: 9.10. - 23.10.
Hamburg: 4.10. - 15.10.
Hessen: 11.10. - 22.10.
Mecklenburg-Vorpommern: 18.10. - 23.10.
Niedersachsen: 9.10. - 23.10.
Nordrhein-Westfalen: 11.10. - 23.10.
Rheinland-Pfalz: 11.10. - 22.10.
Saarland: 11.10. - 23.10.
Sachsen: 4.10. - 16.10.
Sachsen-Anhalt: 18.10. - 23.10.
Schleswig-Holstein: 11.10. - 23.10.
Thüringen: 9.10. - 23.10.

Bauernregeln:

Im Oktober der Nebel viel, bringt der Winter Flockenspiel.
Viele Eicheln und Bucheckern im Oktober lassen einen harten Winter erwarten.
Ist der Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter drein.

Geburtstagskinder:

Fridtjof Nansen, 10. Oktober 1861-1930, norwegischer Polarforscher, erhielt 1922 den Friedensnobelpreis.
Friedrich Wilhelm Nietzsche, 15. Oktober 1844-1900, war ein deutscher Philosoph und Dichter.
Pablo Ruiz Picasso, 25. Oktober 1881-1973, war ein spanischer Maler, Graphiker und Bildhauer.

Oktoberlied

von Theodor Storm (1817 - 1888)

Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
Schenk ein den Wein, den holden!
Wir wollen uns den grauen Tag
Vergolden, ja vergolden!

Und geht es draußen noch so toll,
Unchristlich oder christlich,
Ist doch die Welt, die schöne Welt,
So gänzlich unverwüstlich!

Und wimmert auch einmal das Herz -
Stoß an und lass es klingen!
Wir wissen's doch, ein rechtes Herz
Ist gar nicht umzubringen.

Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
Schenk ein den Wein, den holden!
Wir wollen uns den grauen Tag
Vergolden, ja vergolden!

Wohl ist es Herbst; doch warte nur,
Doch warte nur ein Weilchen!
Der Frühling kommt, der Himmel lacht,
Es steht die Welt in Veilchen.

Die blauen Tage brechen an,
Und ehe sie verfließen,
Wir wollen sie, mein wackrer Freund,
Genießen, ja genießen